Die Deutsche Grid-Initiative (D-Grid)
Als gemeinsame Initiative mit der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau des D-Grids.
Die ersten D-Grid-Projekte starteten im September 2005 mit dem Entwickeln einer verteilten, integrierten Ressourcenplattform für Hochleistungsrechnen, grosse Mengen von Daten und Informationen und entsprechende Dienstleistungen. Der Aufbau und Betrieb dieser Grid-Plattform erfolgt in mehreren Stufen:
D-Grid 1, 2005-2008
IT-Dienste für die Wissenschaftler, entwickelt und implementiert von erfahrenen Grid-Forschern und Anwendern. Sogenannte Grid-Communitys testen diese globale Dienste-Infrastruktur inzwischen mit ihren rechen- und daten-intensiven Anwendungen aus den Gebieten der Hochenergiephysik, Astrophysik, alternative Energien, Medizin, Klimaforschung, Ingenieuranwendungen und Geisteswissenschaften.
D-Grid 2, 2007-2010
IT-Dienste für Wissenschaft und Industrie, die auf der D-Grid-Integrationsschicht aufbauen, wie zum Beispiel Bauindustrie, Finanzwirtschaft, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Betriebsinformations- und Betriebsmittel-Systeme und geographische Datenverarbeitung.
Geplant sind weitere Schritte zur Erweiterung der D-Grid-Infrastruktur mit der Einführung professioneller Betriebskonzepte, Service-Level-Agreements für die Verhandlungen zwischen Nutzern und Betreibern von Ressourcen, einer Wissensschicht, dem Aufbau von virtuellen Kompetenzzentren, die Anbindung service-orientierter Architekturen der Industrie, und die Bereitstellung von Grid-Ressourcen zum Nutzen der ganzen Gesellschaft.
Ein Beispiel aus der Arbeit des D-Grid, bei jedem Aufruf der Seite stellen wir Ihnen ein anderes Thema vor:


